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Anfahren, Sichern, Querstellen

Umzug am Hang: vier Straßen mit 9 bis 10 Prozent Neigung

Angebot für Umzug am Hang 01579-2657019

Vier Ortsstraßen über 100 Meter Länge fallen im Mittel um 9,0 bis 10,1 Prozent: Königstraße, Bahnhofstraße, Ringstraße und Am Spitzen Berg. An diesen Adressen entscheidet nicht das Stockwerk über den Umzugstag, sondern der Standplatz des Wagens und die Frage, wo beladenes Rollgerät abgestellt werden darf. Wir stellen den Wagen quer zum Hang, sichern Rollgerät vor dem ersten Stück und tragen überall, wo Pflaster und Neigung zusammenkommen.

  • Vier benannte Straßen zwischen 9,0 und 10,1 Prozent
  • Wagen quer zum Hang, Keile und Feststellbremse
  • Kein beladenes Rollgerät auf geneigter Fläche
  • Kleineres Fahrzeug, wo kein Querstand möglich ist
Möbelwagen quer zur Fahrbahn an einer abschüssigen Straße, Unterlegkeil an der Talseite des Hinterrads

Worauf Sie sich verlassen

Warum ein weggerollter Wagen hier nie vorkommt

Sichern ist bei uns eine eigene Aufgabe und nicht die Nebentätigkeit von jemandem, der gerade trägt. Eine Kraft sichert, die anderen arbeiten. Was das für Ihren Tag bedeutet, rechnen wir nach dem Aufmaß aus.

Aufmaß vereinbaren 01579-2657019

Angebotssumme und
Angebotssumme und Rechnungssumme sind bei uns dieselbe Zahl
Aufmaß kostet
Das Aufmaß kostet nichts, und wer danach absagt, zahlt nichts
Es kommt
Es kommt eine eingespielte Mannschaft, keine am Morgen zusammengerufene Aushilfe
Gefahren wird
Gefahren wird mit den eigenen Fahrzeugen, nicht mit einem Mietwagen vom Vortag

Die vier Ortsstraßen über 100 Meter mit der stärksten Neigung

StraßeLängeHöhenunterschiedmittlere Neigung
Am Spitzen Berg121 m12,2 m10,1 %
Ringstraße133 m12,2 m9,2 %
Bahnhofstraße347 m31,6 m9,1 %
Königstraße151 m13,7 m9,0 %

Mittelwert zwischen Anfangs- und Endpunkt des Straßenstücks, nicht das steilste Stück darin. Höhen aus dem europäischen Höhenmodell mit 25 Meter Raster, einzelne Angaben auf etwa zwei Meter genau. Straßenstücke unter 100 Meter Länge liefern unbrauchbare Werte und sind nicht aufgenommen.

Die vier Straßen und was ihre Prozentzahl im Betrieb bedeutet

Neun Prozent heißen: Auf hundert Metern Weg gewinnt oder verliert man neun Meter Höhe. Am beladenen Rollgerät mit rund 180 Kilogramm wirken dann etwa 16 Kilogramm, die bergab ziehen und die eine Hand halten muss. Das ist zu schaffen, solange die Hand dort ist. Lässt der Griff für zwei Sekunden nach, läuft die Last an und wird mit jedem Meter schneller, und am Ende der Strecke steht entweder ein Bordstein oder ein Gartenzaun.

Genau darin liegt der Unterschied zu einem Umzug in der Ebene. Nicht in der Anstrengung, die schafft eine eingespielte Mannschaft, sondern im Schadensbild: Ein weggerollter Möbelwagen mit vier Kartons ist kein Ärgernis, sondern ein Versicherungsfall mit Beteiligten, die nichts damit zu tun hatten. Deshalb ist der Ablauf an diesen vier Adressen festgelegt und nicht dem Augenblick überlassen.

Die Tafel nennt die vier Straßen mit Länge, Höhengewinn und mittlerer Neigung. Es sind Durchschnittswerte von Anfang bis Ende des jeweiligen Straßenstücks. Ein Maximalgefälle nennen wir nicht, weil es nicht gemessen ist, und sehr kurze Abschnitte haben wir aussortiert, weil sie rechnerisch Werte liefern, die mit der Wirklichkeit nichts zu tun haben.

Anfahren mit Ladung: der erste Meter ist der schwierigste

Ein leerer Transporter fährt jede dieser Straßen hinauf, ohne dass es jemandem auffällt. Ein voll beladener fährt sie auch, aber er braucht dafür einen sauberen Anfahrvorgang, und den bekommt er nur, wenn das Gewicht an der richtigen Stelle liegt. Wir laden deshalb von vorn nach hinten und setzen die schweren Stücke an die Stirnwand, nicht ans Heck. Das ist auf ebener Strecke eine Frage der Ladungssicherung und am Berg eine Frage des Vortriebs.

Zweiter Punkt: Wir rangieren nicht bergab aus einer Stelle heraus, aus der wir vorwärts herauskommen. Rückwärts mit voller Ladung an einer Steigung ist der Vorgang, bei dem die Sicht am schlechtesten und die Bremswirkung am schwächsten ist. Wenn das bedeutet, dass der Wagen fünfzig Meter weiter oben hält und wir fünfzig Meter weiter tragen, dann hält er fünfzig Meter weiter oben.

Dritter Punkt: Während be- und entladen wird, steht der Wagen nicht in der Falllinie. Das klingt nach einer Selbstverständlichkeit, ist aber die häufigste Abweichung, wenn es schnell gehen soll. Ein Fahrzeug, das mit offener Ladefläche in der Falllinie steht, hat beim geringsten Ruck eine Bewegungsrichtung, und die zeigt genau dorthin, wo gerade jemand mit einer Last steht.

Den Wagen quer zum Hang stellen

Der Querstand ist der wichtigste einzelne Griff an einer fallenden Straße, und er kostet nichts außer der Bereitschaft, den Platz dafür zu suchen. Quer zum Hang liegt die Ladekante annähernd waagerecht, die Rampe hat ein geringeres Gefälle, und beladenes Rollgerät steht an der Kante still, statt von allein zu wandern. Dazu kommen Feststellbremse, eingelegter Gang beziehungsweise Parkstellung, eingeschlagene Räder zur Bordsteinseite und Unterlegkeile an der Talseite.

Wo die Straße keinen Querstand zulässt, nehmen wir nicht den großen Wagen und hoffen, sondern das kleinere Fahrzeug und planen zwei Fuhren ein. Der Transporter mit 12 Kubikmetern steht mit ab 39 € je Stunde in der Liste, der Koffer mit 21 Kubikmetern mit ab 42 € je Stunde, und ein zweiter Wagen auf derselben Tour kostet 21 € je Stunde. Welche Zusammenstellung günstiger ist, richtet sich nach Menge und Weglänge, und das rechnen wir vorher aus, nicht unterwegs.

Eine Grenze gehört dazu: Es gibt Stellen, an denen weder Querstand noch flacher Halt möglich sind. Dann wird getragen, und dann steht im Angebot eine Position für zusätzliche Träger. Uns ist lieber, das steht vorher drin, als dass am Nachmittag drei Leute zu wenig vor einem halb geleerten Haus stehen.

Rollen oder tragen: die Oberfläche entscheidet, nicht die Eile

Feste Regeln an einer fallenden Straße

  • Beladenes Rollgerät wird auf geneigter Fläche nicht abgestellt, auch nicht für einen Moment
  • Die waagerechte Fläche an der Ladekante wird vor dem ersten Stück freigeräumt
  • Unterlegkeile liegen griffbereit und nicht unten in der Werkzeugkiste
  • Bergab geht die stärkere Kraft unten, nicht oben
  • Über historisches Pflaster wird getragen und in Abschnitten gewechselt
  • Eine Kraft sichert dauerhaft und trägt in dieser Zeit nicht mit

Gut ein Siebtel der Ortsstraßen ist historisches Pflaster. Kommt das mit einer Neigung von 9 Prozent zusammen, hört das Rollen auf, ein Vorteil zu sein. Ein Rollbrett braucht eine durchgehende Spur; auf Kleinpflaster bekommt es sie nicht, und jeder Stoß geht erst in die Hand und dann in die Möbelkante. Wir tragen dort mit Gurten und Tragegriffen, und zwar in kurzen Abschnitten mit Wechsel, statt eine lange Strecke in einem Zug.

Die Treppenkarre setzen wir an solchen Stellen nur mit zwei Kräften ein, eine oben und eine unten, und nie quer zur Falllinie beladen. Was nicht in zwei Händen sicher die Strecke hinaufgeht, wird zerlegt; für Ab- und Aufbau rechnen wir eine eigene Kraft mit ab 29 € je Stunde, Schrauber und Schlüsselsatz sind dabei.

Was am Hang ausdrücklich nicht das Thema ist

Diese Seite handelt von der Neigung draußen, nicht von der Etage drinnen. Ein Haushalt im zweiten Obergeschoss ist anstrengend, aber das Treppenhaus ist waagerecht gebaut und hat ein Geländer, und es rollt dort nichts weg. Wer eine Wohnung ohne Aufzug räumt, hat ein anderes Problem als jemand, dessen Wagen auf 9 Prozent steht, und es hilft nicht, beides in einen Satz zu packen.

Zur Ehrlichkeit gehören außerdem drei Dinge, die wir nicht sagen. Wir nennen kein Maximalgefälle einzelner Straßen, weil gemessen nur der Mittelwert ist. Wir sagen nichts über die Neigung einzelner Grundstücke, weil dazu keine Messung vorliegt und eine Behauptung darüber nichts wert wäre. Und wir machen keine Aussagen über Streudienst, Winterdienst oder Rutschgefahr in der kalten Jahreszeit, weil uns dazu keine belastbaren Angaben vorliegen.

Wie der Standplatz zustande kommt

  1. Wir gehen die Straße vor dem Haus ab und suchen den flachsten Abschnitt in Gehweite.
  2. Wir legen fest, ob der Wagen quer oder längs stehen kann und wo die Ladekante liegt.
  3. Wir prüfen, ob oberhalb des Hauses ein zweiter, höher gelegener Halt möglich ist.
  4. Wir entscheiden Rollen oder Tragen für jede Teilstrecke getrennt, nicht pauschal für den Tag.
  5. Erst danach steht die Teamstärke, und erst nach der Teamstärke steht der Betrag.

Der Standplatz ist bei uns eine Entscheidung mit fünf Schritten, und sie fällt beim Aufmaß, nicht beim Einparken.

Neun Prozent sind planbar

Vorausgesetzt, man kennt die Zahl vorher. Wir kennen sie, und wir rechnen damit.

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Häufige Fragen

Fragen zum Arbeiten an der Steigung

  • Welche Straße ist die steilste im Ort?

    Von den Straßen über 100 Meter Länge ist Am Spitzen Berg mit 10,1 Prozent auf 121 Metern die steilste. Die längste zusammenhängende Steigung ist die Bahnhofstraße: 31,6 Meter Höhenunterschied auf 347 Metern, im Mittel 9,1 Prozent.

  • Warum stellt ihr den Wagen quer?

    Quer zum Hang liegt die Ladekante annähernd waagerecht. Dadurch hat die Rampe weniger Gefälle, beladenes Rollgerät steht an der Kante still, und das Fahrzeug selbst hat keine Bewegungsrichtung, falls es einen Ruck bekommt. Dazu kommen Keile an der Talseite und eingeschlagene Räder zum Bordstein.

  • Was passiert, wenn kein flacher Standplatz zu finden ist?

    Dann wird getragen, und das steht vorher als eigene Position im Angebot. Alternativ kommt das kleinere Fahrzeug und macht zwei Fuhren. Was günstiger ist, hängt von Menge und Weglänge ab und wird vor dem Termin gerechnet, nicht am Umzugstag entschieden.

  • Ist das bei Nässe ein Problem?

    Nasses Pflaster ist glatter als trockenes, das gilt überall. Wir arbeiten dann in kürzeren Abschnitten mit mehr Wechseln und tragen statt zu rollen. Aussagen über Streudienst oder Rutschgefahr im Winter machen wir nicht, dazu liegen uns keine verlässlichen Angaben vor.

  • Rechnet ihr einen Aufschlag für die Steigung?

    Nein. Die Neigung schlägt sich in der Zahl der Kräfte nieder und damit in der Dauer, nicht in einer Sonderposition. Nach dem Aufmaß vor Ort ist der Betrag verbindlich, und er deckt den Aufwand ab, den die Lage verursacht.

  • Gilt das auch für die Anlieferung am neuen Wohnort?

    Ja, und zwar in beide Richtungen. Liegt die Zieladresse an einer Steigung, planen wir den Standplatz dort genauso wie beim Auszug. Deshalb fragen wir beim Aufmaß nach der Lage beider Anschriften und nicht nur nach der, aus der ausgezogen wird.

Passt dazu

Das gehört häufig mit dazu

  1. Gepflasterte Ortsstraße mit deutlichem Gefälle, am Rand ein geparkter Möbelwagen quer zum Hang
    Umzug im Talkessel

    Zwischen tiefstem und höchstem Straßenpunkt liegen 71,3 Meter, und 13,9 Prozent der Ortsstraßen sind historisches Pflaster. Beides steht vor dem Termin im Angebot.

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  2. Träger mit Umzugskarton auf einer Außentreppe, die von der Straße hinunter zu einem Haus am See führt
    Umzug am Seegrundstück

    Wenn die Straße höher liegt als die Haustür: Stufen zählen, Umsetzpunkt einrichten, in der Kette arbeiten statt in Einzelgängen.

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  3. Zwei Träger verladen gestapelte Matratzen und Nachttische aus einem Gästehaus in einen Möbelwagen
    Pension und Ferienwohnung

    Betten, Schränke und Küchenausstattung in Stückzahlen: wenn ein Beherbergungsbetrieb aufgegeben, verkauft oder umgebaut wird.

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